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Premiere des Swissair-Films «Grounding» von Michael Steiner

Mit drei aufwendig inszenierten Premieren in Bern, Basel und Zürich ist der Film «Grounding - Die letzten Tage der Swissair» gestern vorgestellt worden. Der Film läuft ab Donnerstag in über fünfzig Kinos. Im rasant geschnittenen Film wirken viele bekannte Schweizer Schauspieler mit. Erste Kritiken fallen positiv aus.

[sda/daw] - Kein Schweizer Film der letzten Zeit ist mit so viel Spannung erwartet worden. Die Chancen stehen gut, dass der Film von Regisseur Michael Steiner - eine in Schweizerdeutsch gesprochene reine Schweizer Produktion - zu einem Kinoerfolg werden könnte.

"Grounding" erzählt chronologisch - Datum und Zeit werden eingeblendet - die Ereignisse in den letzten Monaten, Wochen und Tagen vor dem Swissair-Grounding vom 2. Oktober 2001.

Der Film ist rasant geschnitten, mit einem hämmernden Sound unterlegt, in eher dunkeln und manchmal diffusen Bildern gehalten, und mit einer eindrückliche Riege von bekannten Gesichtern aus Film und Fernsehen besetzt.

"Grounding" handelt von realen Begebenheiten, die, zumindest für den interessierten Zeitgenossen, zum Allgemeinwissen gehören. Hier liegt seine Chance: Reale Personen des öffentlichen Lebens sind in Bildern aus Tagesschau-Berichten zu sehen, agieren aber zugleich von Schauspielern gespielt auf der Leinwand.

So fällt es dem Zuschauer leicht, sich die gespielten Figuren wie Swissair-CEO Mario Corti, UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel, Crossair-Gründer Moritz Suter, Swiss-CEO André Dosé oder Bundesrat Kaspar Villiger vorzustellen.

"Grounding" erzählt die Geschichte des Niedergangs der einst stolzen Swissair wirklichkeitsnah und spannend. Produzent Peter-Christian Fueter und Regisseur Steiner betonen jedoch, dass ihr Film "eine freie künstlerische Interpretation" sei.